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Instagram Gewinnspiel 07.12. – 11.12.

Hallo Freunde,

Ich bin eigentlich kein so Freund von Gewinnspielen. Aber als meine Facebook Seite die 30.000 geknackt hat habe ich ausnahmsweise für euch mal ein Gewinnspiel rausgehauen.

Das gleiche mache ich jetzt noch einmal für meine Instagram Seite, denn die hat auch gerade die 30.000 er Marke erreicht.

Ich danke euch sehr, dass ihr so interessiert an meinem Sport und mir seid und ich freue mich immer wieder viele von euch bei Läufen oder sonstwo persönlich zu treffen und übers laufen oder auch andere Sachen zu schnacken. Es macht echt Spass meine Leidenschaft mit euch zu teilen.

Vom Mittwoch 07.12 – Sonntag 11.12.16 gibt es die Chance 3 geile, special Flow Pakete zu gewinnen. Die Sachen packe ich euch nach dem Gewinnspiel am Sonntag schön ein und die Überraschung geht dann auch schon ein, zwei Tage später an euch raus. Hier könnt ihr sehen was es momentan so alles in meinem Online Shop gibt: http://www.shop-with-the-flow.com

Hier die Teilnahmebedingungen und Gewinnspiel Disclaimer:

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Instagram und wird in keiner Weise von Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Teilnehmen können alle natürlichen und geschäftsfähigen Personen mit einem Mindestalter von 14 Jahren.
Beginn und Ende des Gewinnspiels: Von Mittwoch 07.12. bis SO 11.12. – Ende um 20:00 Uhr.

#winwiththeflow

https://instagram.com/p/BNtY6OUh3yM/

Um teilzunehmen musst du nur:

  • Meinem Instagram Account folgen
  • Das gepostete Bild liken
  • Ein Kommentar verfassen, wer von dem Gewinnspiel erfahren sollte und 2-3   Freundinnen/Freunde in dem Kommentar verlinken
  • Es gibt keine Wohnsitz Beschränkung
  • Eure Beiträge dürfen keine Rechte Dritter verletzen
  • Meldet sich der/die Gewinner/in innerhalb von 10 Tagen nach der Benachrichtigung nicht, so verfällt der Gewinn
  • Die Gewinne werden den Gewinnern per Post zugesandt
  • Die Teilnehmer-Daten werden nicht an Dritte weitergegeben
  • Am Ende des Gewinnspiels werde ich die 3 Gewinner am Sonntag Abend 11.12. aus einem Lostopf ziehen und die 3 Gewinner verkünden (Der Teilnehmer erklärt sich einverstanden, dass sein Instagram- Name im Fall des Gewinns auf meinem Instagram Account veröffentlicht wird)
  •  Ansprechpartner und Verantwortlicher ist alleine der Veranstalter (Florian Neuschwander) –> Kontaktmöglichkeit: Haile_flo@gmx.de
  • Durch die Teilnahme an der Aktion akzeptiert der Teilnehmer diese Teilnahmebedingungen.
    Eine Barauszahlung, Änderung oder ein Umtausch der Gewinne ist nicht möglich. Gewinnansprüche sind nicht übertragbar. Ausschließlich anwendbares Recht ist das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Erfolg!

Euer FLOw

DNF is an Option !

DNF (Did not Finish = ausgestiegen) bei 75 km. Die 100 km Weltmeisterschaft ist vorüber.

Ich war super vorbereitet. 12 Wochen habe ich auf das grosse Ziel, die 100 km WM in Spanien hin trainiert. Gestern war das Rennen nach 75 km schlagartig vorbei. Dabei lief es von Anfang an erst einmal richtig richtig gut.

Der Start um 7:00 Uhr war für mich ungewohnt früh, aber ich war gut drauf und fühlte mich top. Nach dem Startschuss lief ich erst einmal ca. 500m im Feld mit, doch dann ergriff ich direkt die Führung ohne es eigentlich zu wollen. Ich fühlte mich bei einem Schnitt von 3:48 min./km pudelwohl. Irgendwie lief niemand mit mir mit. Ich hörte auf meinen Körper und der sagte mir, dass das Tempo für mich heute das richtige ist. Also lief ich weiter. Jeder Kilometer ziemlich gleichmässig um die 3:50 min./km. Plan war vor dem Rennen eigentlich eine 3:55 min./km Pace anzulaufen. Ich hielt mich nicht richtig daran. Aber meine Beine wollten dieses Tempo laufen und kein anderes.

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Bei 5,5 km liefen dann die ersten 2 schnellen Südafrikaner an mir vorbei und grüssten mich freundlich mit „Hey Chief, what´s going on?“ Ich lächelte zurück und ließ die zwei Comrades Marathon Gewinner der letzten Jahre ziehen. Nach den 2 Jungs kamen direkt 3 weitere der Südafrikanischen Mannschaft. Im Vorfeld waren Sie schon alle als starke Mitfavoriten angekündigt worden. Die nächsten 3 liess ich auch ziehen.

Ich behielt mein Rhythmus erst einmal bei bis 30 km. Es ging richtig gut und die Beine fühlten sich top an. Aber nach der 30 km Marke dachte ich mir, ok jetzt musst du etwas rausholen. Also drosselte ich das Tempo etwas. Trotzdem war ich immer noch bei knapp 3:50 – 3:55 min./km. Ich wollte eigentlich runter auf 4:05 min./km, aber irgendwie ging das nicht.

 

Den Marathon passierte ich dann in ca. 2:42 h und die 50 km in 3:15 h was auf eine Endzeit von ca. 6:30 – 6:35 h hindeutete. Als ich die 50er Marke überquerte wusste ich, dass ich in der zweiten Hälfte eher langsamer werden würde.

Ich fing an zu rechnen. Vielleicht war das auch ein Fehler. Zu viel rechnen ist manchmal nicht gut. Ich rechnete also aus, dass ich ja einen fetten Vorsprung auf mein Minimalziel, die sub 6:40h hatte. Bei 60 km waren es immer noch gute 6 min. auf die 6:40 h.

Ich hielt das erste mal danach an der Verpflegungsstation an um mir eine Salztablette reinzuwerfen. Die hintere Oberschenkelmuskulatur und vor allem der untere Rücken machten mir jetzt schon etwas zu schaffen, aber nach einem kurzen Stop lief ich weiter.

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Bei meiner ersten 100km WM in Winschoten letztes Jahr hatte ich auch Probleme und musste 6 mal anhalten und aufs Klo, aber ich kam immer wieder sehr gut ins laufen rein. Dieses mal war irgendetwas anders. Ich fing zwar wieder an zu laufen, aber durch die Rückenprobleme lief es nicht mehr so rund wie vorher. Obwohl es fast 17 Grad warm war hatte ich irgendwie kalt. Ich lief weiter bis 65 km und blieb auch dort schon das zweite mal kurz stehen. Ich machte mir schon viele Gedanken, was ich normalerweise nicht oft tue. Wenn man 10 Runden laufen soll und bei 65 km schon denkt „Oh Mann das sind ja immer noch 3,5 Runden also 35 km“ dann wird es schwierig. Aber ich lief weiter.

Ich hatte die Hoffnung, dass es läuft wie in Winschoten, wo ich 2015 dann am Ende noch einmal richtig Gas geben konnte. Ich lief damals trotz 8 Stopps die letzten 10 km noch in 37:29 min. und wurde mit 6:49 h neunter. Das hatte ich im Hinterkopf. Ich wusste, dass ich die letzte Runde noch einmal richtig Gas geben kann wenn es zählt. Also lief ich weiter.

Bei Kilometer 70 dann der nächste Stop. Ich liess mir Wärmeöl auf den Rücken schmieren in der Hoffnung, dass die Probleme dadurch wieder verschwinden. Das Öl half aber leider nicht. Der nächste Kilometer war dann schon sehr langsam. Ich versuchte mich immer wieder zu motivieren und wieder auf ca. 4:10 – 4:15 min./km zu laufen, aber es ging einfach nix mehr.

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Bei 75 km war ich immer noch ganz knapp unter 6:40 h Pace, aber ich bekam es einfach nicht mehr hin. Ich hielt an der Verpflegungsstation erneut an und meine Betreuer versuchten mich aufzumuntern. „Auf geht´s Flo, du schaffst das“. Ich griff mir an den unteren Rücken. Es ging nix mehr. Völlige Blockade. Der Kopf spielte auch nicht mehr mit. Ich konnte mir nicht mehr vorstellen noch einmal 25 km so weiter zu machen. Blackout. Vorbei.

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Ich riss die Nummer vom Trikot ab und ging von der Strecke.

„Was mach ich hier“? „Warum bist du aus dem Rennen raus“? „War das die richtige Entscheidung“? „Was mach ich jetzt“? jede Menge Fragen schossen durch meinen Kopf.

Ich joggte runter zum Meer, zog meine Schuhe und das Trikot aus und lief ins Wasser. Es regnete. Ich ging bis zur Hüfte ins Wasser. Schaute raus aufs Meer. Ich schaltete ab.

„Es war die richtige Entscheidung“ sagte ich mir.

Und so ist es auch. Für irgendetwas war es gut. Es ist so passiert und das ist eben so. Ich muss es akzeptieren.

Klar fragt man sich, ob ich hätte weiter laufen können/sollen. ABER was bringt es? Eine Verletzung riskieren? Durchquälen bis der Körper gar nichts mehr kann? Schief, hinkend und voll am Limit ins Ziel wanken? Das ist nichts für mich. Es war die richtige Entscheidung raus zu gehen. Dieses mal.

Klar muss man sich auch mal quälen. Die Zähne zusammen beissen. Es kann und muss auch mal weh tun. Egal ob im Training oder Wettkampf. Das gehört auch einfach dazu! Ich habe den Transvulcania 2014 gefinished und bin dort die letzten 25 km komplett gewandert! Ich habe den Wings for Life World Run dieses Jahr in München erneut gewonnen, obwohl ich nach 25 km schon total platt war. Ich tat es für mein Run with the Flow Team. Es gibt Rennen, da tut es auch mal weh.

Aber es gibt auch Tage, da ist es einfach vernünftiger das Rennen zu beenden. Und das ist nicht schlimm. Das passiert jedem mal.

Und was mache ich in diesem Fall jetzt? Ich schaue voran. Es geht immer weiter. Ich filtere die positiven Dinge meines Rennens heraus und denke nicht mehr daran „was wäre passiert wenn…“ Und die positiven Dinge, die ich jetzt aus diesem Rennen gelernt habe sind:

– Es war erst mein zweiter 100 km Lauf und ich habe noch genug Zeit. Es gibt noch genug Rennen!

– Ich habe mich während dem Rennen besser ernährt und musste keine Toiletten Stops machen

– Ich muss von Anfang an etwas langsamer loslaufen. Auch wenn sich 3:50 min./km wie Jogging anfühlen.

– Wenn es kühl ist brauche ich eine Wärmecreme oder Salbe, die richtig warm macht an der Betreuer Station um die Muskulatur, die zwickt einzureiben (das hat damals in Winschoten glaube ich ganz gut geholfen)

– Ich kann beim nächsten mal auf jeden Fall deutlich unter 6:40 h laufen

– der nächste 100 km Lauf kommt auf jeden Fall und ich freue mich auf die Revanche! 🙂

Also wie ihr seht geht jedem mal so, dass er aussteigen muss. Das ist nicht schlimm. Im Gegenteil. Du musst aus dem DNF einfach die positiven Aspekte rausziehen. Man lernt immer wieder dazu. Auch ich. Obwohl ich schon 20 Jahre Leistungssport betreibe. Das Ultralaufen ist sehr speziell. Während eines Ultras kann alles passieren. Das finde ich an diesem Sport so interessant und spannend.

Ich bleibe dran und trainiere fleissig weiter. So lange bis es mal richtig abgeht. Ich habe Muskelkater heute. Vor allem im unteren Rücken und den Oberschenkeln. Jetzt ist erst einmal Pause angesagt. 2 Wochen erholen und dann geht es bald weiter. Ab Januar beginnt die neue Saison und dann wird wieder gerockt ! Ich habe auf jeden Fall schon wieder Bock ! Aber jetzt gilt erst einmal: Ruhig bleiben und die Weihnachtszeit geniessen.

DNF is an Option!

Bis bald Freunde!

Euer FLOw

Berlin Marathon aus einer ganz anderen Perspektive

Hey Leute,

ich habe schon lange nix mehr auf meinem Blog hier geschrieben. Also wird es höchste Zeit.

Ich erzähle euch heute gerne von meinen Erlebnissen des Berlin Marathons, den ich am letzten Sonntag mit Max Herre gerockt habe.

Mit Max Herre? Ja! ANNA. Kennt ihr sicher, oder? 😉

Wie kam es denn dazu?

Max hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte ihn bei seinem ersten Marathon zu unterstützen. Er hat einen Artikel über mich in der Süddeutschen Zeitung gelesen und mich darauf hin kontaktiert. Ich war direkt begeistert. Früher hatte ich die Esperanto CD von Freundeskreis.

Natürlich war ich dann direkt bereit ihn bei seinem Projekt zu helfen!

Wir trafen uns vorher einmal in Berlin um eine nette Runde zusammen zu laufen und um uns ein bisschen kennenzulernen.

Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut und so stand sofort fest, dass wir am 26.09. in Berlin zusammen an der Starlinie stehen würden.

So ging es also ab! Der Plan war auf eine Endzeit von ca. 3:40 – 3:45 h ausgerichtet.

Max hatte leider im Vorfeld eine kleine Wadenzerrung was uns aber nicht davon abhielt sein Ziel engagiert anzugehen. In den letzten paar Tagen vor dem Marathon waren die Probleme auch wieder so gut wie verschwunden.

Jeder Marathon Neuling und auch erfahrene Marathonläufer stellt sich kurz vor so einem Rennen immer die gleichen Fragen…

Hab ich an alles gedacht? Wann trinke ich was? Wie wird das Wetter? Komme ich gut durch? Wann kommt der Mann mit dem Hammer? usw. usw.

Die Nervosität wird so kurz vor dem Marathon natürlich immer grösser.

Aber es ist immer wieder das Gleiche. Wenn der Startschuss gefallen ist, ist die Anspannung verflogen. Man konzentriert sich und versucht in seinen Rhythmus zu kommen.

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Nach dem Startschuss liefen wir locker los. Ich musste Max direkt bremsen. Plan war erst mal einen Schnitt von 5:14 – 5:20 min./km zu laufen. Die ersten 3 km waren mit 5:00 – 5:12 min./km etwas schneller. Aber nicht so schlimm. Max wirkte sehr entspannt und top fit.

Nach 3 km pendelte sich unser Tempo dann ziemlich gut bei 5:15 min./km ein. Also alles in einem Top Bereich. Viele Läufer grüssten uns. Das war eine ganz neue Erfahrung für mich. Mal mit allen zusammen laufen. Den Lauf richtig geniessen. Spass haben. Und gleichzeitig aber auch konzentriert bleiben, dass wir die Pace einhalten und ich Max gut durchbringe.

Ich hatte mir schon vorher überlegt, wie wir das Trinken an den Getränkestationen machen.

Wir waren zu dritt unterwegs. Max, Michael von Viva con Aqua und ich. An der ersten Getränkestation bei ca. 5 km schickte ich die beiden Jungs dann auf die linke Seite. Die Station war rechts aufgebaut. Die Jungs liefen dann einfach links vorbei wo ausreichend Platz war und ich spielte den Wasserträger.

Gar nicht so einfach in dem Getümmel an die Becher ran zu kommen. Alle Läufer liefen immer direkt zum ersten Tisch. Da gab es natürlich dann Staus, Gedrängel. Teilweise auch Stürze. Also liebe Leute: Die Getränkestationen sind meistens relativ lang. Man kann auch den zweiten, dritten oder vierten Tisch anlaufen und sich dort etwas wegnehmen wo keiner steht. 😉

So habe ich es dann immer getan. Klar, auch dort wurde es oft eng. Bei 40.000 Startern in Berlin ist das ja logisch. Ich schnappte mir immer zwischen 3 und 4 Becher am Anfang mit Wasser und ab Kilometer 15 dann auch Isogetränke.

Max und Michael hatten dann Zeit sich auf das laufen zu konzentrieren und ich brachte ihnen die Getränke. Ganz cool, oder? Netter Service. 😉 Das hat auch super funktioniert. Man musste um die Getränkestation echt aufpassen, dass man nicht auf Bechern ausrutscht. Schon krass was da hinten im Feld teilweise abgeht.

Die Stimmung war echt genial. Viele Läufer überholten uns und grüssten mich. Auch Freunde aus Frankfurt, mit denen ich dann mal kurz auf der Strecke ausrastete und abfeierte!

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Den Halbmarathon passierten wir in sehr guten 1:51:30 h, also voll auf Kurs für 3:40 – 3:43 h bei zweiter, schnellerer Hälfte. So war der Plan.

Ab Kilometer 23 hatte Max leider etwas feste Waden und wir liefen auf Sicherheit mal etwas langsamer. Hinzu kam ein kurzer Stop bei ca. 26 km. Aber es ging trotzdem gut weiter und bei 32km sah alles echt noch gut aus.

Jetzt begann das Neuland. Was passiert nach 35 km? Die meisten Läufer machen in der Vorbereitung nie längere Läufe als 35km. Das reicht auch. Die letzten 7 km gehen immer irgendwie. Meiner Meinung nach Kopfsache. Doch beim ersten Marathon ist eben alles anders. Da hat man auch mal die Angst es irgendwie nicht zu schaffen.

Aber ich motivierte Max immer wieder weiter zu machen. Richtig kämpfen musste er auch nicht. Ich fand er sah echt entspannt aus. Alles eben eher Kopfsache. Also liefen wir weiter. Ich sagte zu ihm: „Das ist einer der coolsten Marathon Zieleinläufe ever! Das müssen wir uns unbedingt anschauen! Also laufen wir jetzt einfach weiter, bis wir zusammen durch das Brandenburger Tor laufen. Kein Problem. Das machen wir jetzt und dann kannst du die Stimmung und den Zieleinlauf dort richtig geniessen!“

Genau so lief es dann ab. Wir wurden zwar etwas langsamer, aber das war dann auch egal. Ziel war es dann das Ding gut durchzubringen und das haben wir zusammen geschafft. (Zielzeit: 3h 48:29 min.)

Es war für mich ein tolles Erlebnis mit so vielen anderen Läufern zusammen diese schöne Strecke bei geilem Wetter zu laufen. Mal ganz entspannt ohne Zeitdruck und dabei einige andere Läufer glücklich gemacht. Man muss nicht immer vorne mitballern. Berlin ich komme wieder!

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Jungfrau Marathon – Mein erster Bergmarathon!

Marathons bin ich schon viele gelaufen. Wie viele weiss ich gar nicht ganz genau. Offiziell bestimmt schon 15 – 20. Im Training waren es einige mehr. Ich schätze mal grob, dass ich locker schon 80 Marathons gerannt bin. Oder mehr!? Einen richtigen Bergmarathon bin ich aber noch nie gelaufen. Hier in Frankfurt trainiere ich fast ausschliesslich im flachem Gelände. Den Jungfrau Marathon wollte ich schon mal vor ein paar Jahren laufen. Nun hat es endlich geklappt und ich stand am 10.09. endlich am Start. Die ersten 10 km dieses Rennens sind ganz flach. Von 10 – 25 km geht es dann zwei, drei mal leicht hoch. Aber der richtige Anstieg beginnt erst bei 26 km. In den letzten 16 km des Marathons sind dann ca. 1200 HM zu überwinden. Das Ziel ist unterhalb des Bergmassivs Eiger, Mönch, Jungfrau mit einem gigantischem Panorama.

Für das Rennen habe ich mich ca. 10 Wochen vorbereitet. Davon 2,5 Wochen in Fuschl am See in Österreich um auch mal ein paar Berge hoch zu rennen. Die Vorbereitung lief super und ich stand fit an der Startlinie. Was genau auf mich zukommen würde wusste ich nicht. Den letzten Teil der Strecke hatte ich mir vorher nicht angeschaut. Wie fast immer. Ich lauf einfach drauf los und lass mich überraschen. Das ist immer ganz spannend 😉 Nur die erste steile Rampe nach 26 km hatte ich mir vorher einmal angeschaut.

ca. 4000 Teilnehmern standen am Start und nach dem Startschuss wurde erst einmal eine kleine Runde (ca. 4 km) flach in der Stadt Interlaken gedreht. Nach 4 km gab es eine Sprint- Sonderwertung, aber da hielt ich mich raus um Kraft für den eigentlichen Marathon zu sparen! 😉

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Von Anfang an war ich an Position 12. So ging es dann auch langsam in Richtung Berg. Die Beine liefen sehr gut und ich war locker. Nur die erste Hälfte nicht zu schnell anrennen dachte ich mir. Also lief ich den ersten Halbmarathon verhalten in 1:18 h.

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Nach 25 km wurde es dann richtig Ernst. Die erste Rampe mit 2 km und ca. 320 HM baute sich vor mir auf wie eine Wand. Die Tage zuvor dachte ich noch, dass ich dort locker hochlaufen kann, aber im Rennen ging es leider irgendwie nicht. Also musste ich schon nach 26,5 km power hiken und gehen. An diesem steilen Stück verlor ich dann leider etwas Zeit auf die Spitze. Ich wollte auch meine Kraft noch sparen für den Schlussanstieg und liess mir für diesen steilen Kilometer dann etwas mehr Zeit.

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Nach 28 km und oben in Wengen angekommen war die Strecke dann wieder viel laufbarer und ich kam wieder ins Rollen. Bei 30 km stand mein Kumpel Max bereit um mir ein Red Bull zu reichen. Danach kam ich aus meinem kleinen Tief wieder raus und konnte von 30 – 38 km ganz gut laufen. Es ging zwar bergan, aber alles nicht so steil wie zuvor. Nach 38 km kam dann der steile Schlussanstieg. Kurz zuvor hatte ich mich von Platz 12 auf Platz 9 vorgearbeitet.

Diesen Anstieg musste ich auch zum grössten Teil power hiken und gehen.

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Aber den Marokkaner vor mir konnte ich dann noch überholen und so lief ich auf Platz 8 vor. Es ging unterhalb der Berge über eine Moräne steil berghoch. Bis zum berühmten Dudelsackspieler. Dort war der höchste Punkt des Rennens erreicht (auf. ca. 2200m) und ich wusste, dass es jetzt nur noch 1,5 km bergab bis ins Ziel ging.

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Dort konnte ich dann auch noch ordentlich Gas geben und im Ziel war ich dann ganz froh über meinen 8 Platz in 3h 14:59 min. als Flachländer! 😉

Nächstes Jahr will ich auf jeden Fall wieder beim Jungfrau Marathon starten und dann will ich versuchen den ganzen Marathon durchzulaufen. Da sind locker noch 8 – 10 min. schneller drin und dann wäre ich natürlich ganz ganz vorne dabei. 😉 Mal sehen.

War ein Hammer Lauf mit top Organisation und Stimmung auf der Strecke und genialem Bergpanorama. Jedem der kein Bock auf City Marathons hat kann ich diesen Lauf echt empfehlen!

Euer FLOw

 

Auch zu lesen auf: 

http://inspiration.goreapparel.de/5781-2/ (www.goreapparel.de)

Die Gewinner von letzter Woche !

Meine Facebook Seite hat die 30.000 geknackt. Daher hatte ich mir das mit dem Gewinnspiel überlegt um euch allen mal etwas zurück zu geben und DANKE zu sagen, dass ihr so interessiert seid und euch gefällt was ich in meinem (Läufer)-Leben so treibe.

Ich habe die Preise alle extra von meinen Partnern organisiert und das ganze Gewinnspiel alleine durchgezogen. Gar nicht so einfach und es war einiges zu tun. Aber es hat mir sehr viel Spass gemacht die ganzen, vielen Kommentare durchzulesen. Ihr seid echt super kreativ und auch allen, die „nur“ einen Text geschrieben haben danke ich sehr. Das war wirklich super! 🙂 Ich habe aus allen verschiedenen Kommentaren (Text, Bild, Video, Musik) ausgewählt.

Am liebsten hätte ich euch allen etwas geschenkt, aber wie das bei einem Gewinnspiel so ist kann es nur wenige Gewinner geben. Also nicht traurig sein. Sobald ich mal in eurer Stadt bin versuche ich meinen RUN WITH THE FLOW zu machen, so dass ihr mal mit mir laufen könnt wenn ihr Bock habt! 🙂

So nun zur Sache. Es gibt schon Fotos mit 2 Gewinnern und ihrem Preis. Wenn noch andere Fotos reinkommen füge ich diese anschliessend noch hier dazu.

Hier die Gewinner der letzten Woche:

– Montag: Garmin Forerunner 630: DUSTIN T. (Bild)

– Dienstag: 3 x Led Lenser SEO 7R: TANJA S., MIKE S., EKKHARD R. (Text, Text, Bild)

– Mittwoch: 2 x Hyperion von Brooks: SABINE R., TOBI P. (Bild, Bild) schon mit ihren neuen Schuhen!

– Donnerstag: 2 x ONE GORE TEX Jacke: JANINA L., TOBI E. (Text, Musik)

Checkt bitte mal TOBI’s Song „Jetzt oder nie“ (Acoustic) auf Soundcloud und achtet auf Minute 1:07 ! 😉

Facebook hat er auch: Tobi. @tobienzlmusic

– Freitag: Red Bull Studios Berlin Trip: Christian W. (Text)

– Samstag: 2 x Gutschein Frankfurter Laufshop: JANA B., ANDRÉ Z. (Text, Bild)

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– Sonntag: 3 x FLOW Paket: LISA M., NIKI S., DAN V. (Text, Bild, Bild)

 

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