Südtirol – das war grandios !

Am Freitag kamen wir aus Südtirol zurück.

9 Tage verbachte ich mit Freunden in den Bergen. Die ersten drei Tage in einer kleinen Hütte auf 1550m Höhe und danach in einem schicken Apartment auf 1200m.

Gleich nach der Ankunft sah ich, dass das mit Tempo bolzen im Training wohl nichts wird.

Anstiege und steile Berge um mich herum. Naja… dann eben nur Dauerläufe dachte ich mir.

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Und Strassenlauf war auch nur bedingt möglich. Dort waren sehr viele Motorradfahrer unterwegs und dann macht das rennen auf der Strasse wirklich nicht so viel Spass.

Also ging es ins Gelände ! Hat das vielleicht was zu bedeuten? Sollte ich doch auf den Trails und Ultra Trails dieser Welt am Start stehen?

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Erst einmal steht die Marathon Vorbereitung im Vordergrund. Aber ich muss sagen, die Trails und Berge in Südtirol haben richtig viel Spass gemacht. Ich laufe einfach alles gerne. Vor allem die Landschaft und die schönen Ausblicke haben es mir wieder angetan.

Also wird wohl nach meinem Marathon Start im Herbst doch wieder irgendwann ein Ultra Trail auf dem Programm stehen. Welcher? Keine Ahnung. Das entscheide ich dann eher spontan! 🙂

Das Trainingslager verlief ganz gut. In den ersten 4 Tagen habe ich zwei mal am Tag trainiert und dazwischen waren wir noch zwischen 15 und 20 km wandern. Da kamen dann auch einige Stunden und Höhenmeter zusammen.

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Samstags stand ein zügiger 30 km Lauf auf dem Programm. Den absolvierte ich dann auf der Strasse. Die letzten 10 km lief ich dabei in knapp 36 min. (Es ging aber auch bergab).

Am Montag war eine Klettersteig Tour geplant. Nur eine K2 Route, aber für mich schon echt extrem und hart am Limit ! Ich hatte Respekt, weil ich nicht richtig Schwindelfrei bin. Aber ich probierte es und kam durch. 😉

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Das reicht mir jetzt erst mal… Ein zweiter Kilian Jornet werde ich wohl doch nicht in meinem Leben!

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Aufgrund dieses Schocks konnte ich dann Montags nicht trainieren. Ausruhen war angesagt! 😉

Dienstags ging es dann weiter auf die Seiser Alm. Auf der höchstgelegenen Hochebene Europas bereiten sich unter anderem auch viele Kenianer auf Marathons vor.

Ich lief dort einen langen Dauerlauf. Wieder 30 km knapp unter 4:00 min./km.

Mein Herz pochte ganz schön, denn auf fast 1900 m Höhe ist die Luft schon ganz dünn!

Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag trainierte ich nur jeweils einmal. Dafür war ich jedes mal etwas zügiger unterwegs. Alle Dauerläufe knapp unter 4:00 min./km und mit leichter Endbeschleunigung.

Dazwischen wurde natürlich wieder gewandert.

Die letzten zwei Tage jeweils 17 – 20 km mit 700 HM und in Five Fingers! 😉 Vielleicht gibt mir das ja die extra Power für meine Füsse!?

Freitag – Abreise! 😦 Schade und dann war der Urlaub bzw. das TL auch schon wieder vorbei. Es war wirklich sehr schön in Südtirol und ich komme definitiv zurück!

Direkt nach dem Urlaub stand ich am Samstag schon wieder im Frankfurter Laufshop.

Vor und nach der Arbeit lief ich jeweils 15 km auch wieder zügig.

Am Sonntag, also gestern stand dann ein 35 km Lauf am morgen auf dem Plan.

Ich war mir nicht sicher, ob ich den Lauf so lange machen sollte, aber am Main traf ich einige Läufer und lief mal hier und mal da mit, so dass am Ende dann doch wirklich 35 km im 4:09 min. Schnitt heraus kamen.

Am Nachmittag stand dann nach dem langen noch ein 10 km Lauf in der Frankfurter City als Test auf meinem Plan. Eigentlich wollte ich dort gar nicht starten, aber mein Chef fragte mich, ob ich nicht Lust habe. Ok. Besser als Wasserbecher vor unserem Laden zu verteilen, dachte ich mir! 😉

Gesagt getan. Ich rannte also den 10 km Lauf für mehr Zeit, ein Lauf zugunsten der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V.

Ich hatte keine Ahnung, was ich drauf habe. Die Oberschenkel schwer vom langen Lauf am morgen und vom Trainingslager.

Angepeilt hatte ich eine Zeit im Marathon Tempo oder etwas schneller, also um die 32:30 min.

Es ging schon flott los… und ich wurde irgendwie immer schneller. Es lief ! Gut ! Sehr gut sogar! Ich war überrascht!

Hier meine Splits:

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Meine Garmin Fenix 2 zeigte fast exakt 10 km an. Der Kurs ist also ziemlich genau vermessen. Im Ziel kam ich dann mit einer 31:17 min. rein, was für mich echt überraschend war. Nach einer langen Woche in Südtirol und vielen Höhenmetern und ohne Intervalltraining kann ich damit echt sehr zufrieden sein.

Jetzt steht erst mal eine regenerativere Woche auf dem Plan, denn in den letzten 3 Wochen habe ich doch einiges abgespult:

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Ich relaxe dann mal ne Runde!

Bis bald,

euer

FLOW

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