100 km Abenteuer

ich muss sagen das war mal ne echte Herausforderung. 😉

Nach den 50 km von Rodgau hatte ich die ganze Woche pausiert und mich ausgeruht. Die ganze Woche etwas Kopfweh gehabt und überlegt, ob ich die 100km wirklich in Angriff nehmen soll.

Ich hatte es angekündigt und so ein Versprechen muss ich doch halten, oder? 😉

Also ging es pünktlich um 8:00 Uhr bei knappen Minusgraden auf dem Hauptmarkt in Trier los. Einige Leute waren gekommen um mir nochmal Mut zuzusprechen und ich hatte sogar eine Mitläuferin! Miriam Engel, meine Arbeitskollegin stand da und begleitete mich. Ich war froh, dass ich erst mal nicht alleine loslaufen musste.

Es ging los und Jan, ein UnserDing Reporter begleitete uns noch ein Stück auf dem Fahrrad um ein kleines Video zu drehen!

Aber nach 2 km waren wir schon auf uns alleine gestellt. Nebel, überall Nebel und – 1 Grad waren nicht gerade ideale Bedingungen, aber wir waren beide gut drauf.

Nach 7 km trafen wir Rainer Neubert vom Volksfreund, der uns ein Stück begleitete und einen super Bericht auf seinem Laufblog verfasst hat:

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http://midlaufcrisis.blog.volksfreund.de/2014/02/03/ein-stueck-weg-mit-flo-neuschwander/

Bei 13 km waren wir dann wieder alleine unterwegs. Miriam immer noch gut dabei und echt locker drauf. Der Weg in Richtung Riveristalsperre wurde dann immer steiler und bei 19 km verabschiedete ich Miriam und dankte ihr für die nette Begleitung.

Jetzt musste ich ganz alleine weiter… Es lief eigentlich ganz gut. Jetzt kam ein echt schwieriger Abschnitt. Es ging nur berghoch an Bonerath, Holzerath vorbei bis auf den höchsten Punkt auf 641 m. Dort lag sogar noch Schnee! 😉

Von dort ging es dann erst mal bergab Richtung Kell am See. Ich traf Hans Peter Roden ein erfahrener Ultraläufer, der schon die krassesten Rennen bestritten hat. WiBolt 300 km und andere verrückte Rennen. Hammer! Er lief ein gutes Stück bis zum See mit.

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Ab Kell am See lief ich dann weiter und es waren nur noch wenige Kilometer bis zur Halbzeit am Grimburger Hof. Dort wartete eine ganze Betreuer Gruppe auf mich. Als ich dort ankam musste ich mir erst einmal trockene Shirts anziehen. Ich trank ein Schluck Tee, haute mir 2 Riegel rein und dann ging es auch direkt weiter.

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Nun begleiteten mich 3 Autos.

„Super geil. Ich muss es jetzt einfach durchziehen, egal was kommt“ dachte ich mir.

Es ging nach Wadrill und anschliessend nach Wadern. An der Hauptstrasse vorbei, was mit Trailschuhen mit grobem Profil natürlich nicht so ideal war. Aber egal. An jeder Kreuzung standen DIE FANS (Opa Dieter und Oma Leni) und Diddy und gaben mir Anweisungen wo ich langzulaufen habe! 😉

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Das war echt super, denn an 2 – 3 Stellen hätte ich mich ohne sie bestimmt verlaufen! Ausserdem gab es zwischendrin dann auch mal ne leckere Cola als Belohnung für den weiten Weg, den ich schon hinter mir hatte!

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Von Wadern ging es nach Theley. Und an Tholey vorbei runter nach Alsweiler. Dort hatte ich dann schon 80 km und ich wusste (hoffte), dass dort noch ein oder zwei Mitläufer auf mich warten würden. So war es dann auch.

Benny (https://www.facebook.com/herrbert.rand) begleitete mich von Alsweiler bis nach Hause. Das war genial, denn dann war ich nochmal abgelenkt und motiviert es wirklich bis zum Schluss durchzuziehen! Also gingen die letzten 20 km echt wie im Flug vorbei. Bei Urexweiler schloss sich uns noch David Bohlen an (https://www.facebook.com/david.bohlen.52?fref=ts) auch ein verrückter Ausdauersportler! 😉 Er lief bis Wiebelskirchen mit und dort drehte er wieder um.

Mit Benny zog ich dann noch einen Endspurt an, denn als ich bei 95 km auf die Uhr sah wusste ich, dass ich es noch unter 8 h:00 min. schaffen kann. Wie hätten denn bitte 8h 01 min. auf der Uhr ausgesehen!? 😉

Also flogen wir noch einmal durch Wiebelskirchen durch und die Uhr blieb kurz vor Neunkirchen dann bei 100 km und 7h 59:15 min., 2500 HM bergauf stehen! YES! Geschafft!

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Die letzten 2 km nutzten wir um locker auszujoggen und zu meiner Verwunderung stand auf meiner alten Hausstrecke plötzlich Frank Ferring https://www.facebook.com/frank.ferring?fref=ts) im Wald.

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Ich konnte es nicht fassen. Kommt dieser verrückte Fotograf doch tatsächlich extra von Trier um Bilder von mir in meiner alten Heimat zu knipsen! 😉 DANKE Frank!

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Daheim bei Mama angekommen war ich dann sehr glücklich meinen ersten 100km Lauf gefinisht zu haben! Es gab für alle Mitläufer und Betreuer ordentlich zu essen und ein langer Tag ging somit zu Ende!

Fazit: 100 km sind verdammt weit!

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